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Mineralienmuseum Teis
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Das faszinierende Mineralienmuseum Teis befindet sich im Vereinshaus der gleichnamigen kleinen Ortschaft im Villnösstal - Südtirol, nur 6 Kilometer von der Autobahnausfahrt Klausen entfernt. Ausstellungsexperten haben es nach zeitgemäßen museumspädagogischen Gesichtspunkten mit viel gestalterischer Phantasie eingerichtet. Ein Einstiegsvideo bietet auch dem unvorbereiteten Zufallsbesucher einen umfassenden Überblick über Entstehung und Beschaffenheit der Kristalle, die man im Museum bewundern kann. Im Museumsshop gibts umfassende Literatur zum Thema, sowie Souvenirs, Schmuck- und Heilsteine.
Die Mineraliensammlung Paul Fischnaller ist der Mineraliensucher und Mineraliensammler, der genau weiß, wie man die prächtigen Mineralien zutage befördert und die ausgestellten Steine persönlich gesammelt hat. Die Ausstellung beinhaltet aber nicht nur glänzende Funde aus seiner eigenen Mineralienfundstelle in Teis, sondern auch aus anderen alpinen Regionen, in denen er schürfte, zum Beispiel aus der Schweiz, dem Aostatal und dem Mont-Blanc-Gebiet, sowie aus Idar Oberstein in Rheinland-Pfalz. Die Sammlung beinhaltet weder Kauf-, noch Tauschobjekte. Neue interessante Funde will Fischnaller der Sammlung immer wieder hinzufügen.
Die Geoden - Glanzlichter aus der Tiefe Die bis zu zwanzig Zentimeter Durchmesser messenden Geoden und Achatmandeln sind in ihrem Muttergestein, einem Quarzporphyrtuff, eingebettet. Im Hohlraum dieser «Drusen» sind manchmal bis zu sieben verschiedene Mineralien wunderbar ausgestaltet. Amethysten und Quarzkristalle stechen unter ihnen wegen ihr durchsichtigen Reinheit, Achate mit ihren fast geometrischen Farbenringen hervor. Jede Geodenhöhle birgt so ihr ganz eigenes, kleines Kristallgeheimnis, das man nun im Museum erkunden kann.
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